Dienstag, 27. März 2012

Vladimir Tod kämpft verbissen von Heather Brewer


Vladimir Tod 4
Joss kehrt zurück und hat nur seinen Auftrag vor Augen: Vladimir zu töten. Und leider ist er nicht Vlads einziges Problem. Otis steht kurz vor seiner Verhandlung, die ihm den Kopf kosten kann und Vlad selbst trauert noch Meredith hinterher, während Snow einfach köstlich schmeckt. Eddie Poes Nachstellungen werden derweil auch immer  aggressiver und die Schule darf natürlich auch nicht vernachlässigt werden. Viel zu tun für Vladimir Tod, Halbvampir und Pravus.

VLADIMIR TOD KÄMPFT VERBISSEN ist der vierte und vorletzte Teil  der Pentalogie um den jungen Halbvampir Vlad.
Gewohnt selbstironisch nimmt man wieder an Vlads Leben teil, das so überhaupt nicht gewöhnlich ist. Die einfache Geschichte, mit dem jugendlichen Schreibstil,  ist wieder von der ersten Seite an spannend und läuft zur Höchstform auf. Das ganze Buch ist darauf ausgerichtet, das man merkt, dass es nun auf das Finale zugeht.

Neue und alte Vampire treffen sich in Vlads Wohnort und man kommt dem Geheimnis der Prophezeiung ein Stückchen näher. Besonders der Mächtige Vampir Dorian, der hier neu auf den Plan tritt, kann so einiges dazu beisteuern. D’Ablo verfolgt seine eigenen Pläne, während Otis auf seine verhängnisvolle Verhandlung wartet. Auch Joss ist zurück und hat es nun endgültig auf den Halbvampir abgesehen. Nebenbei macht er sich aber auch noch an Meredith heran, der Vlad immer noch hinterher trauert. Dabei würde Snow viel besser zu ihm passen, die ihm mit Vorliebe ihr Blut spendet.
Nicht vergessen darf man natürlich Eddie Poe. Diese kleine Zecke wird immer wagemutiger und hat es regelrecht auf Vladimir abgesehen.  Vladimir Tod hat also viel zu tun um sein Leben in geregelte Bahnen zu lenken und dabei nicht umzukommen. Aber am besten ist der Schluss, der mit einer wahnsinnigen Überraschung aufwartet und einen  neugierig zurück lässt.

Auf dem ersten Blick passt der vierte Teil zwar optimal zu seinen Vorgängern, aber Kennern der Reihe fallen sofort zwei Unterschiede auf. Erstens ist VLADIMIR TOD KÄMPFT VERBISSEN jetzt ein normales Taschenbuch, anstelle einer Klappenbroschur  und zweitens fehlen die schwarzen Seiten mit weißen Buchstaben. Letzteres finde ich sehr schade, da diese Seiten für mich immer einen besonderen optischen Reiz ausgemacht haben. Zum Glück passt das Cover aber hervorragend zu den anderen Teilen der Serie. Vladimir Tod sieht man wieder als Schattenzeichnung. Einziger Farbtupfer ist diesmal ein orangener  Vampirsmiley auf seinem Shirt.

VLADIMIR TOD KÄMPFT VERBISSEN lässt keinen Zweifel daran aufkommen, dass es auf das Finale zugeht. Spannend und fesselnd wie das Buch war, freue ich mich schon sehr auf den abschließenden Teil!


Rezension zu Band 1 KLICK
Rezension zu Band 2 KLICK
Rezension zu Band 3 KLICK



Autoreninfo:
Heather Brewer war wie Vladimir ein eher ungewöhnlicher Teenager. Sie trug mit Vorliebe Schwarz, tanzte unter dem Vollmond und verschlang förmlich jedes Buch, das ihr zu nahe kam. Zugegeben, sie hat sich seither wenig verändert. Heutzutage trifft man Heather häufig an ihrem Schreibtisch an, wo sie in ihrem coolen Schlafanzug (schwarz mit Häschen drauf) neue Geschichten verfasst. Noch immer tanzt sie unterm Vollmond und verschlingt jedes Buch in Reichweite. Außerdem nimmt sie in voller Kostümierung an Mittelalterspektakeln teil, wo sie ganz in ihrer Rolle aufgeht. Heather glaubt nicht an Happy Ends es sei denn, es fließt Blut. Sie lebt mit ihrem Mann und ihren beiden Kindern in Missouri, USA.

Mein herzlicher Dank für das Rezensionsexemplar geht an den Loewe Verlag und Lies und Lausch!

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